Leistungen

Sämtliche Operationstechniken der intraoralen Chirurgie gehören zum Spektrum unserer Praxis. Schwerpunkte liegen in den Bereichen Zahnimplantate und Knochenaufbaumaßnahmen.

Bei den meisten Behandlungen reicht eine örtliche Betäubung aus, um einen schmerzfreien und kreislaufschonenden Eingriff zu gewährleisten. Besteht die medizinische Notwendigkeit einer Vollnarkose, so steht unserer Praxis ein Facharzt für Anästhesie mit seinem Team zur Verfügung.

Diese Narkosefachärzte betreuen auch Patientinnen und Patienten, die auf eigenen Wunsch die Behandlung in Vollnarkose oder dem sogenannten Dämmerschlaf durchführen lassen möchten. Die Kosten dafür werden von den gesetzlichen Krankenkassen jedoch leider nicht übernommen!

ServicesBehandlungsangebote

Zahnimplantate

Zahnimplantate ersetzen verlorene Zahnwurzeln und übertragen die Kaukräfte auf den Kieferknochen wie der natürliche Zahn. Dadurch kann die Rückbildung des Kieferknochens nach Zahnverlust gestoppt werden.

Zahnimplantate bestehen aus dem körperverträglichen Metall Titan und verwachsen wegen einer speziell bearbeiteten Oberfläche fest mit dem umgebenden Knochengewebe.

Dank der festsitzenden künstlichen Zahnwurzeln lassen sich sowohl einzelne Zähne ersetzen als auch große Lücken überbrücken. Gesunde Nachbarzähne brauchen nicht beschliffen werden.

Auch bei vollständigem Zahnverlust kann durch Implantate der Tragekomfort einer herausnehmbaren Prothese erheblich verbessert werden. Zahnimplantate bieten der Prothese stabilen Halt, was sich positiv auf Aussehen, Sicherheit und Selbstvertrauen des Prothesenträgers auswirkt.

Die Kosten für eine Implantatversorgung werden über eine privatärztliche Verrechnungsstelle (PVS) abgerechnet. Auch Ratenzahlungen sind möglich! 

Knochenaufbau/Knochenersatz

Ist der Kieferknochen in der Höhe zu weit abgebaut oder ist die Knochendicke zu gering, um Implantate direkt setzen zu können, muss das Knochenvolumen durch eine spezielle Technik wieder aufgebaut werden.

Kleinere Defekte werden mit körpereigenen Knochenspänen, die bei der Implantation gewonnen werden, aufgefüllt. Bei größeren Defiziten muss unter Umständen eine Knochenblockverpflanzung vorgenommen werden, wobei auch hier körpereigener Knochen - meist aus dem Unterkiefer - bevorzugt verwendet wird. In anderen Fällen wird nur Knochenersatzmaterial eingesetzt (www.geistlich.de)

Zahnerhaltende OPs

Durch die sogenannte Wurzelspitzenresektion können häufig Zähne erhalten werden, die trotz sorgfältiger Wurzelkanalbehandlung aufgrund entzündlicher Prozesse an der Wurzelspitze gefährdet sind. Eine Entfernung des betroffenen Zahnes kann damit bei erfolgreicher Operation über Jahre hinausgezögert werden.

Weisheitszahnentfernung

Bei vielen Menschen bietet der Kiefer nicht genügend Platz für die Weisheitszähne. Sie brechen nur teilweise in die Zahnreihe durch (retinierte Zähne) oder bleiben ganz im Kieferknochen eingeschlossen (verlagerte Zähne). Bis zu 80% der jungen Erwachsenen sind davon betroffen und müssen sich früher oder später mit einer Weisheitszahnentfernung auseinandersetzen.

Bei jugendlichen Patienten wird häufig nach Abschluss einer kieferorthopädischen Behandlung eine operative Entfernung empfohlen. Verlagerte oder teilweise durchgebrochene Weisheitszähne können Entzündungen hervorrufen oder den Nachbarzahn beschädigen.

In manchen Fällen können bei jungen Patienten Weisheitszähne als Ersatz für früh verlorene oder gar nicht angelegte Backenzähne verpflanzt werden.

Chirurgie der Haut

Es werden Operationen bei gut- und bösartigen Tumoren der Haut der Kopf-Hals-Region durchgeführt. Die Tumoren werden entfernt und einer mikroskopischen Untersuchung zugeführt. Durch spezielle Verschlusstechniken der Operationswunde kann im Regelfall eine auffällige Narbenbildung vermieden werden.